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Der Wechselwirkungs-Check

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Um Interaktionen bei Medikamenten der HIV-Therapie mit anderen Substanzen zu überprüfen, gibt es die Weibseite HIV-Druginteractions.org der Universität Liverpool. [hier]


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HIV-Selbsttest - Das gibt es zu beachten!

401px_Red_Ribbon.svgAb Oktober 2018 gibt es in der Bundesrepublik Deutschland verschiedene HIV-Selbsttests für Jedermann zu kaufen.

Wenn Sie sich für einen solchen Selbsttest entscheiden sollten, dann gibt es einige wichtige Punkte zu beachten!

Fünf Beispiele für Tests mit CE-Kennzeichen sind: Atomo® HIV Self Test, Autotest VIH®, Biosure® HIV Self Test, Exacto® Pro HIV, Insti® HIV Self Test. Der Verkaufspreis dürfte in etwa zwischen 25 und 40 Euro liegen. Die Durchführung des Tests ist einfach. Es wird eine kleine Blutprobe aus der Fingerkuppe gewonnen und diese in eine Testapparatur gegeben. Der HIV-Selbsttest zeigt das Ergebnis nach ungefähr 15 Minuten an. Das Resultat „HIV negativ“ ist zuverlässig, wenn – wie oben beschrieben – ein Abstand von mindestens drei Monate zwischen möglicher Übertragung und Test eingehalten wurde. Sollte der Test „HIV positiv“ ergeben, ist dieses Ergebnis durch einen weiteren Labortest, zum Beispiel in der Arztpraxis oder beim Gesundheitsamt, unbedingt zu bestätigen. Denn Kreuzreaktionen können das Ergebnis beeinflussen, sodass der Test dann falsch positiv ausfällt. Dass tatsächlich eine HIV-Infektion vorliegt, ist erst nach diesem zweiten Test gesichert. (Quelle: Pharmazeutische Zeitung)

Eine kompetente Beratung erhalten Sie in den HIV-Schwerpunktapotheken! Sprechen Sie uns vertrauensvoll an!

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.aidshilfe.de/hiv-selbsttest

PrEp in der Apotheke

HIV-Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP)


Beratung_PrEP_Witzleben_Apo_2Um sich vor einer HIV-Ansteckung zu schützen, setzen viele MSM (Männer, die mit Männern Sex haben) auf die sogenannte Prä-Expositions-Prophylaxe, die PrEP.

Seit Anfang Oktober 2017 gibt es die Möglichkeit, ein "Truvada"-Generikum, zugelassen für die HIV-Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP), für  ca. 50 Euro im Monat zu beziehen. Hier erhält der PrEP-User 28 verblisterte Tabletten, die täglich mit einer Mahlzeit einzunehmen sind. Die Wirkstoffe Emtricitabin und Tenofovirdisoproxil werden in Kombination mit Safer-Sex-Praktiken für die Prä-Expositions-Prophylaxe zur Reduktion des Risikos einer sexuell erworbenen HIV-1-Infektion bei Erwachsenen mit hohem HIV-Risiko angewendet.

Dieses Anwendungsgebiet beruht auf klinischen Studien an Männern, die Sex mit Männern (MSM) haben und ein hohes Risiko für eine HIV-1-Infektion aufweisen, sowie auf Studien an Männern und Frauen in heterosexuellen serodiskordanten Partnerschaften.

Das Medikament mit den Wirkstoffen Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil zur Reduktion des Risikos einer HIV-1-Ansteckung sollte allerdings nur bei Personen angewendet werden, bei denen ein bestätigter HIV-negativer Befund vorliegt. Dieser HIV-negative Befund sollte während der Anwendung von Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil zur PrEP in regelmäßigen Abständen (z. B. mindestens alle 3 Monate) mit Hilfe eines Antigen-/Antikörper-Tests bestätigt werden. Ebenso sollten die PrEP-Benutzer alle drei Monate bei einem HIV-Schwerpunktarzt auch einen Check zu anderen sexuell übertragbaren Infektionen machen.

Die PrEP-Tabletten gibt es mittlerweile auch von weiteren Anbietern. Von der Firma Ratiopharm beispielweise gibt es die 30er-Packung Emtricitabin/Tenofovir Ratiopharm für 69,90 Euro. So kann der PrEP-Benutzer ein Fertigarzneimittel erhalten und muss nicht mehr unbedingt den Weg über die Verblisterung gehen.

Egal ob es sich um das verblisterte Präparat oder das Fertigarzneimittel bei der PrEP-Anwendung handelt, ist es unablässig, dass wichtige Qualität-Standards sichergestellt werden. Schließlich handelt es bei der "blauen Pille" um ein hochaktives antiretrovirales Medikament, das ursprünglich zur Behandlung einer HIV-Infektion eingesetzt wurde und wird. Deshalb dürfen laut Zulassung nur eigens geschulte Ärzte die PrEP verordnen! So kann sich der PrEPster darauf verlassen, dass der Arzt auch alle wichtigen Faktoren bei der Verschreibung dieses Medikaments berücksichtigt hat.

In der Apotheke sollte es zusätzlich eine 20- bis 30-minütige Beratung geben, um so den Kunden über Neben- und Wechselwirkungen und die Einnahmevorschriften zu unterrichten. Die Schwerpunktapotheken, die eine langjährige Erfahrung mit diesen Medikamenten haben, sind auch hier der richtige Ansprechpartner. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der DAH2KA.


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